Marina Abramovic, Ulay: “Rest Energy

Wir stehen einander in Schräglage gegenüber. Sehen einander in die Augen. Ich halte einen Bogen. Ulay spannt die Sehne und hält den Pfeil putty , der direkt auf mein Herz gerichtet ist. Mikrophone auf beiden Herzen geben die schneller werdenden Herzschläge wieder.

Rest energy

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Abramovic, Marina; Ulay, »Rest Energy«, 1980
Photo: Rudi Monster

TjahYou can do it betterOkGoood :)Wau! :))) (1 votes, average: 5.00 out of 5)
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7 Responses to “rest energy”
  1. kiklop says:

    Naravno, posle KiÅ¡a, Å¡ta nego – Marina 🙂

  2. nobby says:

    nein. das gefällt mir nicht.

    es gibt arrangements in der realität, die diese aussage, bzw. diesen inhalt genügend darstellen. muss dieser wirklich noch künstlich (also als kunst) repliziert werden?

    wann ist kunst keine kunst mehr, sondern “nur” noch eine form von interpretation oder noch weniger: von information?

    was ist kunst? soll sie etwas auslösen, etwas bewältigen, etwas mitteilen, erfreuen, schockieren, ärgern? oder alles gleichzeitig?

    darf und soll kunst in ihrem eignem namen alles darstellen was möglich ist?

    ich habe mich eben über die künstlerin eingelesen und ich bin nicht mit ihrem schaffenskonzept einverstanden.

    vielleicht bin ich sehr intolerant in manchen dingen. aber dafür bin anderweitig grenzenlos tolerant.

    “rest energy” kommuniziert schon das, was der betrachter im sinne von abramovic inhaltlich verstehen kann und soll, aber es steht vor allem für den selbsmörderischen kurs, auf dem sich die kunst seit den frühen 70er jahren systematisch selber immer mehr in einen bereich völliger inakzeptanz durch das publikum manövriert hat.

    zum glück ist der trend inzwischen gegenläufig.

    rest energy fällt für mich persönlich unter eine unangenehme kathegorie, auf die ich hier nicht weiter eingehen will.

    falls mich jemand falsch verstehen möchte: nein, ich erkenne abramovic durchaus als künstlerin an, nein, ich verlange nicht, dass sie blumenwiesen mit lustigen hasen darauf malt, und: ja, ich mache es anders.

    ob ich es besser mache, liegt nicht an mir zu entscheiden.

  3. nobby says:

    petar? warum kann man seine beiträge nicht nochmal überarbeiten?….manche fehler sind peinlich, wenn ich sie nicht verbessern kann…^^

  4. pietzler says:

    Hähä, und glaub nicht dass sie niemand bemerkt…ja und lässt er jetz los oder nicht? Gibts da nicht so ein Vorher/Nachher Bild? Wirklich überraschend wär ja wenn sie loslassen würd. Ist das jetz Kunst, dass ich mir so beschissene Gedanken machen muss?

  5. nobby says:

    die kernfrage ist simpel: “soll kunst etwas?”

    was kunst “ist”, das wird auch in tausend jahren niemand wirklich genau definieren können.

    viele verstehen es als kunst, wenn der anblick eines werkes “beschissene gedanken” auslöst. aber die selben gedanken, bzw. das gefühl löst auch ein toter vogel, der von einer katze zerlegt wurde aus.

    jetzt käme dann der umkehrschluss: was keine (beschissenen oder auch andere) gedanken auslöst ist dann folglich keine kunst.

    dann sind die meisten bilder des barocks und der renaissance also keine kunst, weil sie weniger auslösen sondern eher dokumentieren – quasi als vorläufer der photographie.

    ich empfehle, sich mit mit martin kippenberger auseinanderzusetzen http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Kippenberger

    hier besonders mit seinen werken unter dem motte “lieber maler, male mir”

    das sagt eigentlich ziemlich genau, was ich meine.

  6. pezza pan says:

    es tut mir leid nobby, aber es ist nicht möglich die kommentare selber zu korrigieren

  7. nobby says:

    auch das werde ich in diesem aufblitzen meines daseins bewältigen.

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